Derzeit sind an der Universität Klagenfurt über 1000 PC-Arbeitsplätze an das lokale Novell Netzwerk angeschlossen. Die PC´s werden von den Technikern der Abteilung Anwenderservices & Softwaremanagement installiert und mit allen notwendigen Treibern und Funktionen ausgestattet. Dabei sorgt ein Update-Konzept für die Installation und Anpassung von über 100 Programmen.
Dieses Full-Service garantiert durch eine Qualitätskontrolle, welche für jedes neue Programm durchgeführt wird, eine hohe Verträglichkeit der Programme untereinander. Immer mehr Programme nutzen gemeinsame Ressourcen und greifen ineinander (OLE,DDE,ODMA,MAPI).
Vorteile des Full-Service
Für dieses Gesamtpaket (Textverarbeitung, Grafik, CD-ROM ..) werden alle Fehler oder Inkonsistenzen einzelner Programme wenn möglich behoben. Weiters werden laufend Updates und neue Konvertierungsfilter in das Paket integriert. Seitens der User ist somit kein softwareseitiger Aufwand notwendig. Sollten trotzdem Probleme auftreten, sind Mitarbeiter der Hotline sofort zur Stelle.(Tel 9666, hotline@uni-klu.ac.at)
Alle Programme sind auf die Serverstruktur (Laufwerke H: I: L: P:) angepaßt. Persönliche Daten werden auf dem jeweiligen Home-Verzeichnis gespeichert (siehe erste Schritte). Backupdateien einzelner Programme werden in einem Backup-Verzeichnis auf H: gespeichert. Somit bekommt man auf jedem PC seine Umgebung mit persönlichen Einstellungen und Daten wieder (inkl. Lehrsäle).
Fehler, die von einzelnen Usern gemeldet werden, werden behoben und stellen somit eine Verbesserung des Gesamtsystems dar. Probleme können vom Helpdesk-Service an jedem PC analysiert werden, da alle PC´s sehr ähnliche Konfigurationen aufweisen.
Nachteile des Fullservice
Durch die Funktionsvielfalt des Betriebsystems (Windows XP) werden systemkritische Funktionen (Bildschirm, virtueller Speicher) gesperrt bzw. beim Einloggen neu initialisiert.
Programme in Windowsumgebungen nützen zum Teil intensiv gemeinsame Ressourcen (DLL Dateien). Bei Installation neuer Programme, werden die bestehenden DLL-Dateien oft ohne Rücksicht durch die mitgelieferten Dateien überschrieben. Dies führt in der Regel zu Kompatibilitätsproblemen bei bereits installierten Programmen. Bei einem FullService PC wird gewährleistet, dass die vom Server installierten Programme (ZEN-Works) wieder ordentlich funktionieren (Verify). Dabei kann es vorkommen, dass lokal installierte Programme nicht mehr einwandfrei funktionieren.
Beim Selfservice-PC (Alle Notebooks) wird das Betriebsystem (Windows XP) und die Anbindung an die Server der Uni-Klagenfurt eingerichtet. Dabei werden die Scripts auf ein Minimum beschränkt. Somit werden lokale Installationen vom Updatemechanismus nicht gestört. Für den Netzwerkzugang wird der von Microsoft mitgelieferte Netzwerkclient verwendet.
Die zur Verfügung stehende Software, sowie eine Installationsanleitung wird dem WWW zu entnehmen sein. Das Einrichten der Software (Backup, Drucker,...) muß vom User selbst vorgenommen werden.
User mit genügend EDV-Know How haben die Möglichkeit, sich ihren PC nach ihren Vorstellungen anzupassen. Bildschirm, Farben und permante Laufwerke können selbst vergeben werden. Somit ist auch die Anbindung anderer Institute mit eigenen Servern und Services gewährleistet (Informatik).
Bei einem Selfservice PC kann der Zentrale Informatikdienst keine Garantie auf ein reibungsloses Arbeiten geben, da die Qualitätskontrolle nicht durchgeführt werden kann. Bei ernsten Problemen ist bei Windows im allgemeinen das System mit allen Programmen neu zu installieren.Eine generelle Software- b.z.w. Konfigurationsreparatur durch Techniker der Abteilung ist in diesem Fall nicht möglich.